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Flamingos die vom Himmel fallen & Zelte auf Dächern

  • Writer: Anna
    Anna
  • Aug 2, 2020
  • 2 min read

„It‘s raining flamingos.“, mit diesem Satz kamen wir also zu zwei Baby Flamingos, die aufgrund des Windes in die Felder geweht wurden.

Etwas unproportioniert sieht das ganze ja schon aus und dass sie schwarz sind, hätte ich auch nicht erwartet. Aber gut, nach knapp 4 Monaten Dürre, regnet es jetzt eben Flamingos.


Wir haben es zudem endlich geschafft unsere Baboondame Bella in eine andere Gruppe zu stecken, nachdem sie in den Baby’s permanent Löcher in den Zaun gemacht hat, ausgebrochen ist oder anderweitig Probleme bereitet hat.

Zuerst ist sie bei zwei von den Bushman-Baboongruppen (das sind fast ausgewachsene, recht wilde Baboons und haben zu uns Volontären kaum Kontakt) nach nichtmal 3 Sekunden wieder aus dem enclosure ausgebrochen. Die Elektrizität hat sie dabei absolut nicht gestört.

Nach dem gefühlten tausendsten Versuch, haben wir sie dann zu den Teenager Baboons gesteckt. Dieses enclosure ist auch oben zu und hat ebenfalls Strom.

Sie bekam Panik, versuchte unter dem Stromdraht durchzugraben und bekam einen Schock. Und blieb dort liegen.

Noch einen. Noch einen.

Die anderen Baboons schrieen.

Gefühlt dauerte die ganze Situation Minuten. Obwohl es nur Sekunden waren.

Im enclosure waren nur zwei Bushmänner. Einer zog sie dann endlich weg.

Sie zuckte immer noch vor sich hin.

Der Alpha der Gruppe riss die Tür aus den Angeln.

Wir standen da alle völlig fertig. Hofften, dass sie zu sich kommt. Dann sprang sie auf und rannte wieder los.

Berührte den Stromdraht noch ein paarmal.

Dann kam sie runter.

Jetzt geht es ihr zum Glück gut. Sie ist zwar ganz unten in der Rangordnung, aber das wird sich noch einpendeln.


Das dieser Ort hier für mich jemals ein Ablaufdatum haben wird, hätte ich fast nicht gedacht. Besonders nicht, dass es dann doch so schnell geht.

In acht Tagen brechen 4 andere und ich zu unserem eigenen Roadtrip auf. Einen Monat lang mit dem Auto durch Namibia. Auf dem Dach im Zelt schlafen. Einfach das machen, was wir wollen.

Wir sind satt.

Tag ein und aus immer nur das selbe. Natürlich ist dieser Ort zu meinem zweiten Zuhause geworden, doch leider taten sich in letzter Zeit zu viele Schattenseiten auf, die das Bild der scheinbar heilen Welt hier in Millionen kleine Teile zerspringen ließen.

Trotzdem werde ich die Menschen, die ich in mein Herz geschlossen habe, niemals vergessen. Genauso wie all die Tiere, die ich am liebsten alle einstecken und mitnehmen würde. Ein Leben ohne sie jeden Tag um mich herum kann ich mir einfach nicht mehr vorstellen.

Dafür steht jetzt ein neues Abenteuer vor der Tür.





 
 
 

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