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Welcome to Linksverkehr

  • Writer: Anna
    Anna
  • Sep 16, 2019
  • 2 min read

Updated: Apr 6, 2020

Nun liege ich hier also, alleine in einem 8er Zimmer und weiß noch nicht so recht wohin mit mir.

Aber fangen wir mal von vorne an. Als ich durch die Sicherheitsschleuse gegangen bin und auch kein Sprengstoff bei mir gefunden wurde, bin ich dann erstmal völlig zittrig und mit Tunnelblick zu meinem Gate gewandelt.

Zum Glück gab es weder Verspätungen, noch sonst Komplikationen, und was soll ich sagen, der Flug war erste Klasse! ;)

Nachdem mein Sitznachbar nicht erschien und irgendwann die Durchsage “Boarding completed” kam, rutschte ich nach rechts zum Fenster durch und genieß die 12h Flug bei Wein, Kaffe und zwei anscheinend bestellten und überraschend leckeren veganen Gerichten.


Kapstadt war endlich in Sicht und als ich super schnell durch Passkontrolle und Gepäckhalle in die Ankunftshalle kam, stand dort wider der Abmachungen niemand mit meinem Nam auf einem Schild. Ob mir dann schon ein bisschen komisch geworden ist?

Nach einem kurzen Telefonat war das aber auch geklärt und mein lieber Fahrer und ich sind Richtung Auto.

Ich griff nach dem Türgriff und es kam nur ein:”Ah you wanna drive?” Und drückte mir die Schlüssel in die Hand. Ich muss ihn ziemlich sparsam angeschaut haben, aber erst nachdem es auch das dann durch meine lange Leitung geschafft hat und wir beide herzlich darüber lachen mussten, setzte ich mich auf die Beifahrerseite.

Dieser Linksverkehr...hat mir heute auch schon fast das Genick gebrochen. Denn hier halten die Fußgänger nicht viel von Ampeln, und nachdem ich an der 20 Ampel wie der größte Touri stand und auf grün gewartet habe, bin ich dann auch mal ganz mutig losgelaufen... ob die Fahrzeuge hier von der anderen Seite kommen? Ob der Roller nur eine Hupe und keine Bremse besitzt?

Aber, alles gut gegangen! Fürsorglich wie hier alle sind kamen direkt zwei zu mir und fragten ob alles gut sei.


Mein Hostel, das Zebra Crossing ist echt in Ordnung, ich habe ein ganzes 8er Zimmer für mich alleine, weil am Samstag bereits alle Volontäre abgereist sind. Hat so seine Vor- und Nachteile. Aber morgen früh wird dann erstmal besprochen, wie es die Woche so weitergeht, von den Aktivitäten und co. Darauf bin ich wirklich super gespannt, gerade weil ich hier ja irgendwie so die einzige bin.


Als mir hier alles von der lieben Frau des Hostels und meinem Fahrer gezeigt wurde, bin ich erstmal das nötigste einkaufen gegangen, habe einen Kaffee getrunken und habe mich dann auf den Weg zur Waterfront gemacht, wo ich die überraschende Begegnung mit dem linksfahrenden Roller hatte, fast von einem Obdachlosen übers Ohr gehauen wurde und mich daraufhin so ein dicker alter Mann runtergemacht hat, ich meinen ersten Nervenzusammenbruch hatte, letztendlich dann aber doch das Ziel erreicht habe und tatsächlich bei wundervoller Musik direkt jemanden kennengelernt habe, mit der ich dann den Nachmittag verbracht habe.

Also vielen Dank Lindy, das war wirklich wunderbar und hat diesen nervenaufreibenden Vormittag vergessen lassen!


Dann versuche ich mich mal in mein Bett zu legen, damit ich für morgen ausgeruht bin und bin super gespannt, was die Woche hier noch so für mich bereithält.









 
 
 

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